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Seite 4 von 4 Ich vertrete den Standpunkt, dass sich eine Lebenslehre angesichts des eigenen Todes und angesichts des Todes des geliebten Menschen bewähren muss. Wenn sie das nicht kann, taugt sie nichts. Die weltliche Todesbewältigung ist nachvollziehbar, wenn sie von dem Elfenbeinturm der philosophischen Sprache herabsteigt und für den gewöhnlichen Fernsehkonsumenten verdaubar wird. Nicht umsonst haben die Religionen ihr vorpubertäres Niveau niemals verlassen. Es hilft alles nichts, auch wenn es bei Paulus im 1. Korinther 13 aufgeschrieben ist, aber Glauben, Liebe und Hoffnung sind nun mal die psychischen Grundeigenschaften des Lebens. In meinen 10 Sätzen gelten die ersten drei Sätze der Liebe. Die nächsten vier Sätze gelten dem Glauben und die drei Schlusssätze gehören der Hoffnung, also dem Leben und der Zukunft. Hoffnung und Leben sind für mich identisch. Meine ALDI-Verkäuferin hat das sofort verstanden, dass sie nach dem Krebstod ihres Ehemannes in sich selbst den Sinn ihres Lebens suchen muss. Dabei hat sie es als große Hilfe erfahren, dass sie nun nicht mehr jedermanns „Armleuchter“ sein muss, sondern sich selbst die beste Freundin sein kann und darf, und wenn sie moralisch leben will, auch muss. Und schließlich hat sie eine neue Hoffnung entwickelt. Im Herbst beginnt ihr PC-Kurs und sie überlegt, wie sie ihren Garten umgestaltet. Damit ich niemandes Copyright verletzte, habe ich mir für meine 10 Sätze und als Ideenorientierung für mich, einen Begriff ausgesucht, der z.B. bei Google zu 99% negativ besetzt ist und der auf eine wörtliche und neutrale Weise meinen Standpunkt deutlich macht. Ich bin ein Gottloser! Da ich mich als ein erwachsener Mensch einschätze, kann ich natürlich den Satz, welcher den Atheisten zugeschriebenen wird, dem Gebot 6, nicht zustimmen. Die Kategorien Gut und Böse sind Kategorien, welche für Vorpubertierende als Orientierung notwendig sind. Erwachsene wissen um die Dialektik des Lebens und verwenden solche kindlichen Begriffe nicht mehr. Uwe Peters Jierweg 18 27619 Schiffdorf, d. 22.07.2008
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