|
Geschrieben von Uwe Peters
|
|
Donnerstag, 17. Mai 2007 |
|
Seite 6 von 6
Auch ein glückhaftes Leben macht am Ende den Menschen müde. Er war müde geworden und wollte nun nicht mehr.
Am 06.05.2005 tat ihm sein starkes Herz den großen Gefallen und hörte für immer auf zu schlagen.
Er ist dort, wo es kein Leid mehr gibt.
Teil 3: Abschied
Es ist Zeit, Abschied zu nehmen.
Dazu ist es notwendig, dass Sie Ihren Frieden mit dem Verstorbenen und seinem Tod machen.
Während Sie das bei sich selbst entscheiden, werde ich dem Verstorbenen ein letztes Vaterunser widmen. Ich benutze dazu den Text aus dem Matthäusevangelium: Unser Vater in dem Himmel. Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schulden wie wir unseren Schuldigern vergeben.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel; denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, amen.
Wir verabschieden uns hier in der Kapelle von dem Verstorbenen, weil er sofort anschließend auf dem Alt-Wulsdorfer Friedhof beigesetzt werden soll und der eine oder andere sicherlich dorthin nicht mitkommen kann.
Herbert Franke ist am 10.11.1928 geboren und am 06.05.2005 für immer von uns gegangen.
Dietrich Bonhoeffer sagt:
„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.“
Ruhe in Frieden.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. April 2010 )
|