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Seite 6 von 6  Der geistig rege Mann fuhr bis Mitte September 2006 noch selbst sein Auto. Und natürlich vergaß er niemals seine Herkunft in Form seiner alten Marinekameraden. Besonders seinen alten Freunden vom Hilfskreuzer „Thor“ blieb er bis zu seinem Tode verbunden. Der immer kerngesunde Mann musste es zu seinem Leidwesen erleben, dass auch der gesundeste Körper altert. Mit seiner Ingelore zog er dann doch endgültig in das Heim nach Lintig. Sein gesundheitlicher Abbau umfasste wesentlich seinen Körper, während der gesundheitliche Abbau bei seiner geliebten Ingelore, dieser ehemaligen „Dame von Welt“ stärker die Hirnfunktionen angriff. Am 05.12.2007 ist er auf seine letzte Reise gegangen, von der es keine Wiederkehr mehr gibt. Teil 3:Abschied Wir müssen Abschied nehmen. Dazu ist es notwendig, dass Sie alle Ihren Frieden mit dem Verstorbenen machen. Eine Alternative dazu gibt es nicht. Während Sie das bei sich selbst bedenken und beschließen, werde ich dem Verstorbenen einen Text aus meinen Unterlagen widmen:
Mein Bekenntnis
Meine Kirche ist die Welt und mein Dach das Himmelszelt. Mein Friedhof ist die See, die mich schützt - bei Sonne und im Schnee.
Meine Orgel ist der Wind, die mal zart, mal stark erklingt; manchmal auch mit Sturmesbrausen mich erreicht - auf See - dort draußen.
Meine Kerzen sind die Sterne, die mir leuchten aus der Ferne. Und die Sonne ist mein Licht, das durch alle Trauernebel bricht.
Meine Tränen sind der Regen, der sich auswirkt wie ein Segen, und die Wolken der Trübseligkeit verwandelt in die große Fruchtbarkeit.
Meine Kränze sind das "Stirb und Werde" mit den Schleifen meiner Zeit. Meine Blumen stehen hier als herrliche Erinnerung mit Dir.
Mein Ziel ist die Unendlichkeit, die ist - wie das Meer - so weit! Uwe Peters Nachdem wir unseren letzten gemeinsamen Weg mit dem Verstorbenen gegangen sind, betten wir nun Kurt Fechner, der zu uns am 28.03.1917 in diese Welt gekommen ist und am 05.12.2007 für immer von uns dorthin zurückging, woher er zu uns kam, zu seiner letzten Ruhe. Wir wollen nicht klagen, weil wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein dafür, dass wir ihn unter uns hatten. Wir wollen ihn mit Blumen und Erde zudecken, damit niemand seine Ruhe stört. Ruhe in Frieden.
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