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Seite 7 von 7  Reiten in Fernsehen schaute sie sich auch gerne an. Im Sommer 2000 stürzte sie in ihrem Haus, dass sie lebenslang mit großen Eifer renoviert und verbessert hatte. Sie kam ins Krankenhaus und sollte von dort in das Heim Wachholz kommen. Das verzögerte sich geringfügig. Von Wachholz kam sie im Oktober 2000 in die Villa Schocken nach Bremerhaven. Es ging ihr dort sehr gut und sie fand den Kontakt mit Pflegern und Heimbewohnern praktisch außerordentlich gut. Sie erholte sich und lebte richtig wieder auf, obwohl sie ihre alte Idee vom selbständigen Leben in ihrem eigenen Haus niemals aufgegeben wollte. Werners Tod im Juli 2002 nahm sie noch zur Kenntnis, aber ihre Energie war zu verbraucht, als dass noch stärkerer Reaktionen möglich waren. Eine schwere Bronchitis wurde der Auslöser, dass sie am 06.03.2004 in der Villa Schocken ihren letzten und sie doch erlösenden Atemzug tat. Sie ist dort, wo es kein Leid mehr gibt. Abschied Wir müssen Abschied nehmen. Dazu ist es notwendig, dass Sie alle Ihren Frieden mit der Verstorbenen machen. Während Sie das so still bei sich bedenken, werde ich der Verstorbenen ein letztes Vaterunser widmen. Ich benutze dazu den Text aus dem Matthäusevangelium: Unser Vater in dem Himmel. Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Unser tägliches Brot gib uns heute Und vergib uns unsere Schulden Wie wir unseren Schuldigern vergeben. Und führe uns nicht in Versuchung Sondern erlöse uns von dem Übel; Denn dein ist das Reich und die Kraft Und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, amen. Nachdem wir unseren letzten gemeinsamen Weg mit der Verstorbenen gegangen sind, betten wir nun
Meta Hülseberg, geboren am 16.12.1908 und am 06.03.2004 für immer von uns gegangen, zu ihrer letzten Ruhe. Wir wollen nicht klagen, weil wir sie verloren haben, sondern dankbar sein dafür, dass wir sie unter uns hatten. Ruhe in Frieden.
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