Home arrow Tod arrow Elsa Utech
 
  XnRnXZvLpO www.elohim.io
Elsa Utech Drucken E-Mail
Geschrieben von Uwe Peters   
Freitag, 11. April 2003
Beitragsinhalt
Elsa Utech
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Seite 6
Seite 7

“fair” heißt übersetzt: anständig, ehrlich, gerecht, den Spielregeln entsprechend, kameradschaftlich und dem andern auch eine Chance lassend. Herbert Grönerneyer hat es genau so empfunden, wie die Verstorbene: Das Leben ist nicht anständig, nicht ehrlich, es ist weder gerecht noch hält es sich an irgendwelche Spielregeln, es ist weder kameradschaftlich und gibt niemals Menschen in Not eine Chance.

Die abgrundtiefe Enttäuschung die Grönemeyer singt und die die Verstorbene ganz sicher und vielleicht auch Sie genau so empfinden, ist jene tiefe Enttäuschung, die uns immer begleitet, wenn uns unsere geistigen Stützen, die wir ausserhalb von uns selbst aufgebaut haben, zerbrechen.

Wenn Grönemeyer singt, dass das Leben nicht fair ist und Sie es genau so empfinden, dann ist das vergleichbar mit jener verzweifelten Frage der Juden im Holokaust: “Warum lässt JHW das zu?” oder jener jungen Mutter in der dritten Welt, die ihre verhungerten Kleinkinder in den Himmel recken und Gott, Allah, die UNO und alle Staaten anklagen und zum Teufel wünschen?

Nein, Gott hat sich in der Vergangenheit nicht als besonders anständig, ehrlich, gerecht, den Spielregeln entsprechend und kameradschaftlich erwiesen. Gott war niemals fair. Das gilt auch für seinen muslimischen Namensvetter Allah. Im Gegenteil: In der Bibel steht schon geschrieben: “Dem, der da hat, wird gegeben werden, auf dass er die Fülle haben wird... " Matth. 13,12

Selbst der Papst hat es in seiner letzten Weihnachtsansprache (2002) so formuliert:

... Denn neben dem Schwert und dem Hunger gibt es eine noch größere Tragödie, das Schweigen Gottes, der sich nicht mehr offenbart, der sich scheinbar eingeschlossen hat in seinem Himmel, wie angewiedert vom Handeln der Menschheit...”

Aus diesen Erfahrungen heraus - die sehr alt ist und die der Papst jetzt erst zu machen scheint - hat es eine große Bewegung gegeben, die sich von Gott und allen Religionen losgesagt hat. Viele dieser Menschen sind dann auf die Idee gekommen, jenen Gott, der sich als niemals fair erwiesen hat, auszutauschen.

Viele haben es mit einer Partei versucht, mit einem Staatsgebilde, immer auch mit ganz bestimmten Ideen, und schließlich mit der Natur und dem Leben selbst. Aber auch das funktioniert nicht. Immer wieder höre ich Menschen sagen: “Mein Gott ist die Natur.” Aber auch die Natur ist nicht fair. Die modernen Naturfilme zeigen oft recht deutlich, wie unfair es in der Natur zugeht. Und ist der Tod der Verstorbenen nicht auch ein Prozess der Natur?

Andere sagen: “Mein Gott ist das Leben selbst!”



Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. Mai 2010 )
 
Weiter >
 
 
Advertisement
(C) 2012 elohim.io
Free Joomla Template designed by funky-visions.de
 

Zitat des Tages

Zufallszitat

astatsPRO Zähler

124.265Besucher:
39Besucher heute:
208Besucher gestern:
55,80Besucher pro Tag: Ø
649.331Seitenaufrufe:
443Seitenaufrufe heute:
1.594Seitenaufrufe gestern:
291,55Aufrufe pro Tag: Ø
5,23Aufrufe pro Besucher: Ø
333Aufrufe diese Seite:
111Seitenaufrufe selbst:
0%JavaScript aktiviert:
max.
35Online(max.):
06.02.2011, 16:31:46am:
386Max. Besucher pro Tag:
11.10.2010am:
6.428Aufrufe (max.) Tag:
22.05.2008am:
 
03.05.2007Statistiken seit:
 
© 2006 mob-i-co