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Z wie: Zimbabwe

Gespeichert von admin am/um 2. Oktober 2015

ahnenfrau aus afrikaDiese „alte Dame“ stammt aus Zimbabwe.

Wir haben sie 1997 auf einem Flohmarkt in Wien erworben. Ein Antiquitätenhändler hatte besondere Beziehungen nach Paris. An der Sorbonne studieren viele afrikanische Studenten, die ihr schmales Budget durch den Verkauf von einheimischen Produkten aufbessern. Auf diese Weise kam unsere „alte Dame“ von Zimbabwe nach Paris.

Nach glaubhaften Informationen soll sie eine Ahnenfrau sein.

Der Vorgang soll sich so abspielen:
Wenn ein alter Mensch in einer Familie gestorben ist, bekommt der Holzschnitzer den Auftrag, den verstorbenen Menschen in einer Skulptur anzufertigen. Dann wird diese Skulptur in der Hütte oder auch vor der Hütte aufgestellt als bleibende Erinnerung an den verstorbenen Menschen.

Wenn dann die Erinnerung und das Gedächtnis in der dritten oder vierten Generation an diesen Menschen nicht mehr vorhanden ist, wird die Figur weggenommen. „Unser“ Student nahm sie mit nach Paris und verkaufte sie an den Händler aus Wien. Dort erwarben wir sie 1997 und nahmen sie mit nach Bremerhaven.

Eine allgemeine Faustregel rechnet für eine Generation etwa 30 Jahre. Inzwischen verlängert sich das durchschnittliche Generationsalter beträchtlich. Rechnen wir das bisherige Generationsalter auf drei Generationen hoch, dann müsste die „alte Dame“ als Holzmodell inzwischen um die 100 Jahre alt sein.

Wir haben als moderne Menschen durch die EDV-Technologie ausgedehnte Möglichkeiten den verstorbenen Menschen mindestens über drei Generationen bei www.elohim.io aufzubewahren.

Wir können den verstorbenen Menschen „holzschnittartig“ in groben Zügen aufbewahren und auch eine Reihe von Feinheiten, sprich Einzelheiten mit einarbeiten. Die EDV-Technologie macht es möglich.

Nachdem wir in Europa die kollektive Raserei der Weltkriege überwunden haben, ist es an der Zeit, dass wir unsere individuellen Wurzeln besser erinnernd pflegen. Jeder von uns modernen Menschen steht auf den Schultern seiner Vorfahren. Wir leben und streben in die Zukunft hinein. Diese Zukunft braucht Herkunft, anders ist sie nicht möglich.

 

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